Wenn ich als Rechtsanwalt einen Fehler mache – zum Beispiel eine Frist versäume oder einen Vertrag falsch aufsetze – welche Schäden übernimmt meine normale Berufshaftpflichtversicherung eigentlich? Und wo genau hört der Schutz auf, also in welchen Fällen muss ich trotz Versicherung selbst zahlen?
Kategorie:
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
Eine normale Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte deckt in der Regel Schäden ab, die durch Fehler in der Berufsausübung entstehen, wie z.B. die Versäumnis von Fristen oder fehlerhafte Vertragsgestaltungen. Der Schutz endet jedoch in bestimmten Fällen, wie z.B. bei vorsätzlichem Fehlverhalten, grober Fahrlässigkeit oder wenn der Schaden nicht im Rahmen der versicherten Tätigkeit entstanden ist. Es ist wichtig, die genauen Bedingungen und Ausschlüsse in der Police zu prüfen.