Nicht die PKV sondern den Tarif wechseln

(Last Updated On: 9. Mai 2018)

Private Krankenversicherung – PKV

In der Vergangenheit waren die Tarife für die private Krankenversicherung deutlich teurer als zurzeit. Deswegen wird heute massiv darum geworben, den Anbieter zu wechseln. Aber genau das sollte nicht getan werden, da dann meist die Altersrückstellung verloren geht. Der Patient sollte bei seinem Anbieter bleiben und seine Altersrückstellung behalten. Jedoch hat jeder Patient einer privaten Krankenversicherung seit Anfang 2009 das Recht, dass er in einen anderen Tarif mit gleichwertigem Versicherungsschutz wechseln darf. Die bereits zugeteilten Rechte und die Altersrückstellung bleiben dabei unangetastet. Jedoch muss der Versicherer seine Kunden darüber nicht in Kenntnis setzen, wenn es günstigere Vertragsmodelle gibt. Man selber muss darüber Bescheid wissen und beim Versicherer einen Wechsel in dieses Vertragsmodell beantragen. Der Versicherer darf nicht ablehnen. Er wird jedoch bemüht sein, den Wechsel zu erschweren oder wenigstens zu verzögern. Auf Kooperation darf gehofft werden. Deswegen gibt es Dienstleister wie die PKV Tester, www.pkv-tester.de, die für einen den günstigsten alternativen Tarif ermitteln und einen Wechsel ohne wenn und aber durchsetzen.

Selber verhandeln

Wer gerne ab dem ersten Monat sparen möchte, der sollte einen Beitragsrechner für die private Krankenversicherung aufrufen und hier nach Verträgen suchen, die einen Leistungsumfang ähnlich dem eigenen Vertrag haben. Hier wird der eigene Versicherungsanbieter gewiss aufgeführt und das mit seinem günstigsten Tarif für die entsprechende Klasse. Die Informationen können nun ausgedruckt werden. Zudem druckt man die Informationen zu einem anderen Anbieter aus, der sehr günstig ist. Mit diesen Informationen geht man zu seiner Ansprechperson und erklärt, dass man viele tausend Euro zu viel bezahlt. Erstens werden bereits deutlich günstigere Tarife angeboten und zweitens: Wenn man nicht umgehend wechseln kann, dann wird gekündigt, um zur Konkurrenz zu gehen. Das Angebot der Konkurrenz wird ebenfalls vorgelegt. In diesem Moment hat man ein Druckmittel, selbst wenn man nicht wechseln möchte. Damit man dem Gesellschafter überhaupt erhalten bleibt wird dieser nun einem Tarifwechsel zustimmen. Sollte dieses nicht passieren, dann kann sogar geklagt werden, da man einen günstigeren Tarif vorlegt und der Wechsel akzeptiert werden muss. Dieses ist rechtlich so ab Anfang 2009 geregelt worden.

Bei dem, was viele private Kassen an Tarifen verlangen, kann einem schwindelig werden. Wer auch weit über 500 Euro bezahlen muss, der sollte schleunigst prüfen, ob der gleiche Gesellschafter nicht günstigere Tarife mit ähnlichem Leistungsumfang anbietet. Wenn dann jeden Monat 100 bis 200 Euro oder sogar mehr gespart werden, dann ist das zu viel Geld, um sich nicht um diese Formalität zu kümmern. Wenn die eigenen Bemühungen nicht fruchten wollen, dann sollte ein Dienstleister eingeschaltet werden, der das eigene Recht durchsetzen wird.