Altersvorsorge – sind Versicherungen noch sinnvoll?

In der Vergangenheit spielten Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen eine sehr wichtige Rolle in der Altersvorsorge. Aufgrund verschiedener Faktoren, wie beispielsweise der demographischen Entwicklung, kann der Armut im Alter nur mit einer entsprechenden privaten Absicherung vorgebeugt werden. Hierbei nehmen Versicherungen immer weniger Bedeutung an und stoßen durch ihre marginale Verzinsung und die damit verbundene minimale Akkumulation der Finanzen immer häufiger auf Ablehnung.

Richtig vorsorgen – ein Mix aus Sicherheit und renditestarker Risikofreude

Die klassische Lebensversicherung hat ausgedient und ist spätestens seit der Eurokrise und den damit verbundenen Niedrigzinsen kein attraktives Produkt zur Altersvorsorge mehr. Ähnlich verhält es sich mit privaten Rentenversicherungen, die durch ihre geringe Verzinsung und die damit verbundene niedrige Ausschüttung an Gewinnen nicht überzeugt. Immer mehr Verbraucher lenken ihren Fokus auf andere Finanzprodukte und sehen zugunsten renditestärkerer Anlagen von klassischen Vorsorgeprodukten ab. Fondsgebundene Anlagen, sowie die Investition in Sachwerte haben die konservativen Sparpläne überholt und vor allem bei jüngeren Versicherungsnehmern für Aufmerksamkeit gesorgt. Auch der Handel an der Börse ist längst nicht mehr nur für Unternehmen und gewerbliche Trader interessant. Seit Online Broker wie Pilze aus dem Boden schießen und mit Renditen bis zu 80% locken, nutzen immer mehr Verbraucher diesen Markt und setzen ihr Geld in Wetten auf Kursanstiege oder fallende Aktien-,Devisen- und Rohstoffkurse ein. Ohne die entsprechende Marktkenntnis kann die Börse zu großen Verlusten führen und empfiehlt sich nicht für jedermann. Die Orientierung auf renditestarke Anleihen hingegen erweist sich nicht als Fehler und sollte im Mix einer Vorsorge für den Lebensabend enthalten sein.

Die Vorteile fondsgebundener Produkte

Die Hausbank, zahlreiche Versicherungen und Finanzvermittler bieten fondsgebundene Versicherungen und Sparpläne an. Mit diesen Produkten ist der Verbraucher von den Kursentwicklungen an der Börse abhängig und sollte sein Portfolio an Fonds mit Bedacht wählen. Empfohlen sind vor allem Fonds von wirtschaftlich starken Unternehmen und zukunftsorientierten Branchen, da hier die Renditeaussichten am besten und die Erträge am höchsten sind. Da eine garantierte Rendite nicht zum vertraglichen Bestandteil bei fondsgebundenen Produkten gehört, ist ein klassischer Sparplan zusätzlich eine Absicherung mit Vorteilen. Am besten streut der Anleger sein Budget und entscheidet sich für unterschiedliche Finanzprodukte, in denen klassische und konservative Absicherungen nicht gänzlich ausgeschlossen sind. Um eventuelle Verluste beim Trading oder dem Fokus auf eine Fondsgesellschaft zu kompensieren, können die klassischen Versicherungen wie Kapital Leben oder Kapital Rente im Portfolio beigemischt werden. Bezüglich der Rendite sollten Versicherungsnehmer nicht zu viel von einer klassischen Absicherung erwarten und darüber in Kenntnis sein, dass eine Erhöhung der Verzinsung in den kommenden Jahren kaum im Bereich des Möglichen liegt.

Fazit zur Altersvorsorge

Trotz Eurokrise, wenig lohnenswerten Zinsen bei Lebens- und Rentenversicherungen, sowie Risiken auf dem freien Finanzmarkt und an der Börse ist es notwendig, die eigene kleine Rente durch eine selbstständig gewählte Absicherung zu gewährleisten. Bei den wenigsten Menschen reicht die staatliche Rente für den Lebensabend aus und es bleibt zu erwarten, dass das Rentenalter mit finanziellen Problemen und spürbaren Einschränkungen einhergeht. Vorbeugen können Verbraucher nur, wenn sie sich der freiwilligen Absicherung auf unterschiedlichen Wegen nicht entziehen und selbst für die finanzielle Absicherung am Lebensabend sorgen und Altersarmut vorbeugen.

Der Finanzberater hilft

Viele Menschen benötigen in Sachen Geldanlage und Vorsorge eine gute Beratung. Dies wird noch deutlicher, nachdem die Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Spuren so massiv hinterlassen hat. Kaum einen Anleger hat es dabei nicht erwischt. Viele mussten hohe Einbußen hinnehmen und sind nun natürlich verunsichert, was sie in Sachen Geld überhaupt noch unternehmen können. Dabei möchten sie ein möglichst geringes Risiko und trotzdem eine möglichst hohe Rendite erzielen. Das dies nicht so einfach ist zeigt schon die Tatsache, dass es immer wieder zu neuen Hiobsbotschaften an den Börsen und Finanzmärkten kommt. Die Verunsicherung ist also nicht nur bei den Anlegern zu spüren, sondern und vor allem an den Märkten.

Daher sollte man für seine finanziellen Angelegenheiten jemanden suchen, der die Finanzmärkte im Blick hat und auf entsprechende Entwicklungen schnell reagieren kann. Der Finanzberater wäre eine dieser Personen, denn er hat täglich mit den Finanzmärkten zu tun, macht dort im Auftrag von Kunden Geschäfte und passt dabei auf, das Geld der Kunden so anzulegen, wie es dieser mit dem Finanzberater gemeinsam erarbeitet hat.

Wichtig ist bei der Zusammenarbeit mit einem Finanzberater, dass nicht der Finanzberater der Entscheider ist, sondern gemeinsam ein Konzept erarbeitet wird, welches zu einer ansehnlichen Rendite führt, aber auch andere Punkte in finanzieller Hinsicht berücksichtigt. Dies sind beispielsweise die Altersvorsorge, welche eine immer größere Bedeutung bekommt und die Versicherungslage beim Kunden. Hier bieten sich sehr große Potentiale, die finanzielle Lage auch für spätere Zeiten aufzubessern. Altersvorsorge sollte so jung wie möglich in Angriff genommen werden, denn kaum jemand kann im Alter von der staatlichen Rente leben.

Bei den Versicherungen hingegen muss analysiert werden, ob eine Überversicherung vorliegt und wie diese beseitigt werden kann. Dann wird geprüft, welche Versicherungen tatsächlich benötigt werden. Bei bestehenden Policen wird ein Versicherungsvergleich durchgeführt um auch hier Einsparpotentiale zu erkennen.

Die Arbeit des Finanzberaters ist also sehr vielfältig. Er hat die finanziellen Entwicklungen an den Märkten, aber auch in Sachen Versicherung und Vorsorge immer im Blick und kann so hilfreich in finanzieller Hinsicht zur Verfügung stehen.

Kreditkonditionen

Die Kreditkonditionen

Kreditkonditionen: Die Höhe des Kredits hängt in der Regel von der Höhe des freien Einkommens ab. Dies gilt sowohl für die deutschen, als auch für die ausländischen Kredite ohne Schufa-Auskunft. Das Kreditinstitut zieht bei der Kreditbearbeitung alle Ausgaben und Belastungen der Verbraucher von deren Nettoeinkommen ab, wobei auch noch zusätzliche Erfahrungswerte mit einfließen. Somit ist die Höhe des jeweiligen Kreditbetrages also auch von der Laufzeit sowie dem freien Einkommen abhängig. Weiterhin sind für die Kreditinstitute Sicherheiten natürlich von großer Bedeutung bei der Gewährung eines Kredits. Je höher die beantragte Kreditsumme, desto wichtiger werden die Sicherheiten für die Banken. Aber häufig kann der Kreditrahmen auch mit einer Restschuldversicherung erweitert werden, hierdurch wird auch das Risiko der Bank gesenkt.

Die Höhe der Raten

Es ist vollkommen gleichgültig, ob die Verbraucher einen Kredit ohne Schufa-Auskunft im Ausland aufnehmen oder ob ein Darlehen bei der Hausbank aufgenommen wird, wenn die Raten zu hoch sind, geraten die Kreditnehmer schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Um eine wirtschaftliche Notlage zu vermeiden, führen die Verbraucher im Idealfall ein Haushaltsbuch. Nur so kann genau ermittelt werden, welcher Betrag monatlich für einen Kredit aufgebracht werden kann. Je länger ein derartiges Haushaltsbuch geführt wird, desto zuverlässiger sind die Aussagen. Hier sollten dann nicht nur die Fixkosten aufgeführt werden, sondern auch alle Beträge, die für Lebensmittel, Hygieneprodukte, Benzin oder die Freizeitgestaltung aufgebracht werden müssen. Wer bei der Führung des Haushaltsbuchs trickst, wird sich keinen Gefallen tun, sondern betrügt sich selbst, was sich dann letztlich rächen wird, wenn die zu zahlenden Ratenbeträge nicht mehr aufgebracht werden können. Der Betrag, der letztlich übrig bleibt, steht dann zur freien Verfügung. Hierbei empfiehlt es sich jedoch, diesen Betrag noch einmal zu halbieren, um dann letztlich mit der Hälfte des Betrages die Tilgungsraten eines Kredits zu bedienen. Auf diese Weise bleibt den Verbrauchern immer noch ein angemessener Betrag für unvorhergesehene Ausgaben zur Verfügung.

Die Laufzeit des Kredits

Grundsätzlich ist bei der Aufnahme eines Kredits zu beachten, dass ein Darlehen umso teurer wird, je länger die Laufzeit ist. Zwar lassen sich die monatlichen Belastungen mit einer langen Laufzeit auf ein Minimum reduzieren, allerdings steigt die Gesamtsumme, die der Kreditnehmer an den Kreditgeber zurück zahlen muss um ein Vielfaches. Aus diesem Grund sollten die Verbraucher darauf achten, dass die Laufzeit eines Kredits nie länger als nötig ist. Es ist wichtig, die optimale Monatsrate zu ermitteln und diese dann auch für die Rückführung aufzubringen, um die Laufzeit des Darlehens so gering wie möglich zu halten.

Weitere wichtige Kriterien bei einem Kredit

Die Gestaltung eines Kredits sollte so flexibel wie möglich ausfallen. Deshalb sollten die Verbraucher die nachfolgend aufgeführten Faktoren genauestens prüfen und eventuell in den Kreditvertrag mit aufzunehmen.

  • Sonderzahlungen
  • Die Konditionen der Sonderzahlungen
  • Ratenpausen

Zahlungsschwierigkeiten

Nicht selten kommt es vor, dass die Kreditnehmer in finanzielle Schwierigkeiten geraten und die monatlich vereinbarten Ratenzahlungen nicht mehr aufbringen können. Hierzu können unvorhergesehene Veränderungen in den Lebensumständen führen, wozu zum Beispiel die Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Unfälle führen können. Kredite ohne Schufa-Auskunft können wegen nicht ausreichend wahrheitsgetreuer Kalkulationen der Kreditkonditionen auch ohne besondere Umstände zu Zahlungsproblemen führen.

Das Mahnverfahren

Wenn es zu Ratenrückständen kommt, leiten seriöse Kreditinstitute in der Regel das Mahnverfahren ein. Bei den ersten beiden Mahnungen wird den Kreditnehmern dann meist eine Frist von jeweils 2 Wochen eingeräumt, die noch offenen Ratenrückstände zu begleichen. Auch bei den Krediten ohne Schufa-Auskunft aus dem Ausland wird so verfahren. Werden die ersten beiden Mahnungen ignoriert, erfolgt mit der dritten Mahnung in der Regel auch die Kündigung des Kredits, womit der Restbetrag fällig wird. Nach Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens und der Erwirkung des Titels werden dann alle Beträge des monatlichen Einkommens, die die Pfändungsfreigrenze überschreiten, von dem jeweiligen Kreditinstitut eingezogen.